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Luftbild von Markt Schwaben mit Blick nach Südosten

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Stromsparen funktioniert von unten nach oben


Deshalb hat der Markt Markt Schwaben als Gemeinschaft aller Bürger nun einen ersten durchgängigen Erfolg zu verzeichnen. „Wir sind sozusagen der verlängerte Arm unserer Bürgerschaft. Und daher haben wir bereits zwei wichtige Schritte im Energiesparplan für alle unsere Liegenschaften realisiert“, sagt Andreas Kleebauer, der im Markt Markt Schwaben für die Finanzen zuständig ist. „Als Kämmerer haben mich die langfristigen Einsparungen überzeugt – obwohl wir natürlich dafür kurzfristig investieren mussten.“

So sind alle Gebäude des Marktes inzwischen auf LED-Nutzung umgerüstet. Die Wegebeleuchtung orientiert sich automatisch am Sonnenaufgang und Sonnenuntergang, so dass tatsächlich nur dann beleuchtet wird, wenn das menschliche Auge mehr Licht benötigt. Der Parkplatz am Rathaus liegt in Zukunft ab 22:00 Uhr im Dunkeln und auch das Rathaus selbst soll nachts nicht mehr beleuchtet werden, sagt Kleebauer.

Symbolbild für Energiesparen - grüne Glühbirne mit stilisiertem Baum

Doch nicht nur Beleuchtung spielt als Energiefresser eine Rolle. Wie in jedem Privathaushalt auch müssen Heizanlagen genauer untersucht werden. „Wir haben uns entschlossen, die Heizanlagen sämtlicher Liegenschaften mit Hocheffizienzpumpen auszustatten“, so Kleebauer. Das ist inzwischen ebenfalls abgeschlossen und wird dem Markt deutliche Einsparungen bringen.

Aktuell ist die Verwaltung dabei, ein weiteres, großes Maßnahmenpaket zur Energieeinsparung zu schnüren. Dieses wird zeitnah dem Marktgemeinderat zur Entscheidung vorgelegt.

Die Bürger können sich freuen. Insgesamt werden bei der Beleuchtung Einsparungen von etwa 60% erwartet. Die Hocheffizienzpumpen werden zusätzlich ca. 50% Einsparung erbringen. „Vermutlich ist das noch sehr zurückhaltend gerechnet“, meint Bürgermeister Michael Stolze. „Wir alle wissen nicht, welche Auswirkungen die Energiekrise noch für uns bereithält. Ich gehe davon aus, dass sich die jetzigen Investitionen innerhalb kürzester Zeit amortisieren werden. Und ich hege die zarte Hoffnung, dass das Beispiel, welches die Marktverwaltung hier bietet, bei vielen Bürgerinnen und Bürgern auf fruchtbaren Boden fällt. Jeder Einzelne ist mit dafür verantwortlich, wie wir in Zukunft mit Energie umgehen. Jeder Raum einer Wohnung, der nicht ständig beleuchtet oder auf Wohlfühltemperatur hochgeheizt wird, ist ein kleiner Beitrag für das, was wir nur gemeinsam schultern können: eine Energiewende, die nicht auf Verzicht ausgerichtet ist, sondern auf weniger Verschwendung.“

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