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Unterstützung für Unternehmen während der Corona-Krise

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Nachfolgend haben wir die wichtigsten Informationen für Unternehmen und Selbständige im Zusammenhang mit dem Corona-Virus zusammengestellt. In der FAQ-Liste unten finden Sie nach Themen sortiert einen Überblick über Ansprechpartner und die bisher bekannten Maßnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen aufgrund des Corona-Virus.
Wir werden diese Informationen laufend aktualisieren und an die neuen Entwicklungen anpassen.
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18.01.2021

Corona-Hilfen Factsheet der IHK

Auf Bitte der Bayerischen Staatsregierung übernimmt die IHK für München und Oberbayern im Freistaat Bayern die Abwicklung der Bundesprogramme Überbrückungshilfen und November-/Dezemberhilfen sowie des bayerischen Landesprogramms Oktoberhilfe. Bei allen Programmen ist die IHK zuständig für die Entgegennahme und Prüfung der Anträge, den Erlass der Bescheide und die Anordnung der Auszahlung.
Weitere Details können im Factsheet vom 18. Januar 2021 eingesehen werden.


Unter Aktuelle News und Wissenswertes finden Sie das gesamte Maßnahmepaket der Bundesregierung für Unternehmen in der Corona Pandemie.

                            
Falls Sie weitere Fragen haben oder Unterstützung benötigen, können Sie sich gerne an die Wirtschaftsförderung des Marktes Markt Schwaben per E-Mail an: wirtschaftsfoerderung@markt-schwaben.de wenden.

FAQ-LISTE AKTUELLER THEMEN:

Laut  Entscheidung des Ministerrats vom 26.05.2020 wurde analog der Bundes-Soforthilfe auch das Bayerische Soforthilfe-Programm zum 31.05.2020 eingestellt.
Die letztmalige Antragstellung für Soforthilfeleistungen war am 31.05.2020 möglich; nach dem 31.05.2020 eingehende Anträge können nicht mehr berücksichtigt werden.

Im Anschluss wurde die sogenannte Überbrückungshilfe als ein branchenübergreifendes Bundesprogramm mit einem Programmvolumen von maximal 24,6 Milliarden Euro gestartet.
Die Überbrückungshilfe umfasst drei Phasen (Überbrückungshilfe I, II, III).

Die Antragsfristen für die Corona-Hilfen wurden aufgrund der weiterhin schwierigen Lage verlängert. Die Überbrückungshilfe II soll bis zum 31. März beantragbar sein (bisher bis Ende Januar), die November- und Dezemberhilfe bis zum 30. April 2021 (bisher bis Ende Januar bzw. Ende März).

Auf Bitte der Bayerischen Staatsregierung übernimmt die IHK für München und Oberbayern im Freistaat Bayern die Abwicklung der Bundesprogramme Überbrückungshilfen und November-/Dezemberhilfen sowie des bayerischen Landesprogramms Oktoberhilfe. Bei allen Programmen ist die IHK zuständig für die Entgegennahme und Prüfung der Anträge, den Erlass der Bescheide und die Anordnung der Auszahlung.

Informationen zur Überbrückungshilfe Corona:
https://www.stmwi.bayern.de/ueberbrueckungshilfe/

Übersicht der Corona-Hilfen der Bundesregierung:
https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Home/home.html​​​​​​​

Informationen zur Überbrückungshilfe der IHK München und Oberbayern:
https://www.ihk-muenchen.de/de/Service/%C3%9Cberbr%C3%BCckungshilfe/


Betroffenen Unternehmen stehen für die Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus die Darlehensprodukte der LfA Förderbank Bayern, die Darlehensprodukte der KfW sowie verschiedene Bürgschaftsprogramme zur Verfügung. Der Freistaat Bayern stellt mit einer Erhöhung der Rückbürgschaften sicher, dass die LfA Förderbank Bayern zusätzliche Risiken übernehmen kann.

Ziel der Finanzierungshilfen:
Primäres Ziel ist die Bereitstellung zusätzlicher Liquidität, die es den Unternehmen ermöglicht, die schwierige Zeit zu überbrücken und sich zu stabilisieren.

Finanzierungsvoraussetzung:
Voraussetzung für die Unterstützung der Unternehmen ist ein grundsätzlich tragfähiges Geschäftsmodell und die Bereitschaft der Hausbanken, die nachfolgenden Angebote in die Gesamtfinanzierung einzubinden.

Ihr Weg zu den Finanzierungshilfen:
Erster Ansprechpartner für die finanziellen Unterstützungsangebote der LfA Förderbank Bayern, der KfW sowie der Bürgschaftsbank Bayern GmbH (BBB) ist grundsätzlich Ihre Hausbank – sie berät und beantragt die finanziellen Hilfen bei LfA und BBB. Bitte sprechen Sie daher zuerst mit Ihrer Hausbank.


Darlehensprogramme:
Mit den Darlehensprogrammen der LfA Förderbank Bayern, insbesondere dem Universalkredit der LfA, können u. a. der allgemeine Betriebsmittelbedarf oder die Umschuldung kurzfristiger Verbindlichkeiten finanziert werden. Die Darlehensprogramme können mit Haftungsfreistellungen kombiniert werden, die die Hausbanken von Ausfallrisiken entlasten und so die Kreditvergabe erleichtern. Tilgungsfreijahre sind möglich.

Fragen zu den Darlehensprogrammen der LfA beantworten Mitarbeiter der Task Force der LfA Förderbank Bayern unter der Telefonnummer 089 2124-1000.
Alle wichtigen Informationen finden Sie darüber hinaus auch unter:
https://lfa.de/website/de/aktuelles/_informationen/Coronavirus/index.php

Auch die KfW hat die bestehenden Programme ausgeweitet, um den Zugang der Unternehmen zu günstigen Krediten zu erleichtern und die Instrumente für mehr Unternehmen verfügbar zu machen. Insbesondere wurden die Bedingungen für den KfW-Unternehmerkredit, den ERP-Gründerkredit – Universell sowie den KfW Kredit für Wachstum angepasst.
Nähere Informationen zu den Programmen der KfW finden Sie unter:
https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html
oder unter der kostenfreien Servicenummer 0800 539-9001.

100% Haftungsübernahme durch die KFW

100% Haftungsübernahme durch die KFW kommt jetzt doch. Vor gerade mal 5 Tage war diese Möglichkeit noch unvorstellbar. Die Kritik seitens der Wirtschaft und den Verbänden wie dem BVMW haben gewirkt.

Die Europäische Kommission erlaubt nun den EU-Mitgliedsländern, auch eine hundertprozentige Staatshaftung für Notkredite an kleinere Firmen zu übernehmen. Die Ausnahmeregel wegen der Corona-Krise gelte bis zu einem Wert von 800.000 Euro, zitiert die FAZ eine Mitteilung der Europäischen Kommission. Damit haben die Hausbanken kein Risiko mehr und für die Firmen, die diese KFW Kredite wegen der Corona-Krise in Anspruch nehmen wollen bzw. müssen, sollte es nun hoffentlich schneller und deutlich unbürokratischer werden. Jetzt muss die Bundesregierung dies „nur“ noch umsetzen!


Bürgschaftsprogramme:
Bei nicht ausreichenden Sicherheiten können Darlehen der Banken verbürgt werden:
•    Bürgschaften der Bürgschaftsbank Bayern GmbH (BBB): Die BBB übernimmt Bürgschaften für Kredite von kleinen und mittleren Unternehmen in Bayern, die den Branchen Handel, Handwerk, Hotel- und Gaststättengewerbe sowie Garten- und/oder Landschaftsbau zuzuordnen sind. Die Bürgschaftsobergrenze beträgt 2,5 Millionen Euro. Die maximale Bürgschaftsquote für Betriebsmittelfinanzierungen beträgt 80 Prozent.
Weitere Auskünfte erteilt die Bürgschaftsbank Bayern GmbH unter der Telefonnummer 089 545857-0.

•    Bürgschaften der LfA Förderbank Bayern: Die LfA übernimmt Ausfallbürgschaften für Kredite an mittelständische Unternehmen sowie Freiberufler. Verbürgt werden Investitions-, Betriebsmittel- und Avalkredite, die wegen mangelnder bankmäßiger Sicherheiten ansonsten nicht gewährt werden könnten. Der Bürgschaftsbetrag ist bis zu 30 Millionen Euro möglich. Darüber hinaus können auch Staatsbürgschaften übernommen werden. Für Handwerk, Handel, Hotel- und Gaststättengewerbe sowie Garten- und/oder Landschaftsbau steht das Bürgschaftsangebot der Bürgschaftsbank Bayern GmbH (s. o.) zur Verfügung.
Weitere Auskünfte erteilt die Förderberatung der LfA Förderbank Bayern unter der Telefonnummer 089 2124-1000.


Schutzschirm zur Krisenunterstützung
Das Förderinstrumentarium der LfA Förderbank Bayern wurde deutlich ausgeweitet:

•    LfA-Bürgschaften
Der maximale Bürgschaftssatz für Betriebsmittel-, Rettungs- und Umstrukturierungsbürgschaften sowie Konsolidierungsdarlehen wurde von ursprünglich 50 Prozent auf 90 Prozent angehoben.
Zudem genügt es als Voraussetzung für eine Betriebsmittelbürgschaft, dass ein mittelständisches Unternehmen aktuelle Liquiditätsprobleme hat (bislang konnten Betriebsmittelkredite nur in besonderen Fällen z. B. bei erhöhtem Betriebsmittelbedarf im Zusammenhang mit Konsolidierungen verbürgt werden).

•    Universalkredit mit Haftungsfreistellung
Der Haftungsfreistellungssatz beim Universalkredit wurde von 60 Prozent auf 80 Prozent angehoben.
Zudem werden die Haftungsfreistellungen beim Universalkredit für größere Unternehmen mit bis zu 500 Millionen Euro Konzernumsatz (bisher können nur kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler eine Haftungsfreistellung erhalten) sowie für haftungsfreizustellende Darlehensbeträge bis zu 4 Millionen Euro (bisher bis zu 2 Millionen Euro) geöffnet.

•    Akutkredit
Auf die Erstellung eines Konsolidierungskonzepts wird verzichtet, unabhängig von der Höhe des beantragten Akutkredits, sofern die Hausbank bestätigt, dass akute Liquiditätsschwierigkeiten infolge der Corona-Auswirkungen und damit ein akzeptierbarer Konsolidierungsanlass vorliegen und sie die eingeleiteten bzw. geplanten Konsolidierungsmaßnahmen mitträgt.

•    Ausweitung des vereinfachten Verfahrens für alle Haftungsfreistellungen sowie neu auch für Bürgschaften
Um die Antragsprozesse bei den Haftungsfreistellungen und LfA-Bürgschaften zu beschleunigen und diese damit für Unternehmen und Freiberufler schneller zugänglich zu machen, wird bis auf Weiteres der Schwellenwert, bis zu dem ein vereinfachtes Verfahren der Risikoprüfung angewendet wird, von derzeit 250.000 Euro auf 500.000 Euro angehoben. Dadurch müssen für diese Fälle weniger Unterlagen eingereicht werden, z. B. wird auf die Bilanzeinreichung sowie die Anlagen persönliche und wirtschaftliche Verhältnisse verzichtet.

Alle relevanten Informationen zu den finanziellen Unterstützungsangeboten sehen Sie tagesaktuell unter: https://www.stmwi.bayern.de/coronavirus/
Wird in Folge des Coronavirus eine vorübergehende Reduzierung der üblichen Arbeitszeiten notwendig, können betroffene Betriebe bei ihrer zuständigen Agentur für Arbeit Kurzarbeitergeld beantragen.

Wie von Bayern gefordert, wurden zur Bewältigung der Corona-Krise erweiterte Kurzarbeitsregelungen umgesetzt.
Im Einzelnen gibt es folgende Erleichterungen:
•    Das Erfordernis, dass mindestens ein Drittel der Belegschaft vom Arbeitsausfall betroffen ist, wird auf eine Schwelle von 10 Prozent abgesenkt.
•    Die Sozialversicherungsbeiträge werden vollständig von der Bundesagentur für Arbeit übernommen.
•    Auf den Aufbau negativer Arbeitszeitsalden wird teilweise oder vollständig verzichtet.
•    Auch Leiharbeitnehmer können Kurzarbeitergeld beziehen.
•    Wie bereits am 29. Januar 2020 von der Bundesregierung beschlossen, soll im gleichen Zug eine Verlängerung des Kurzarbeitergeldbezugs von 12 auf 24 Monate ermöglicht werden.

Diese erweiterten Regelungen gelten rückwirkend zum 1. März 2020. Informationen zum Kurzarbeitergeld sowie Ihre zuständige Arbeitsagentur finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit.

Koalition vereinbart höheres Kurzarbeitergeld

Die Spitzen von Union und SPD haben sich auf eine Erhöhung des Kurzarbeitergeldes geeinigt. Nun soll es für diejenigen, die ihre Arbeitszeit um mindestens 50% reduziert haben, ab dem vierten Monat auf 70% (77% für Eltern) und ab dem siebten Monat auf 80% (87% für Eltern) erhöht werden. Das soll längstens bis Jahresende gelten.

Hinzuverdienst:
Wird während des Bezugs von Kurzarbeitergeld eine Nebenbeschäftigung in einem systemrelevanten Bereich aufgenommen, so wird das Nebeneinkommen in der Zeit vom 1. April 2020 bis 31. Oktober 2020 nicht auf das Kurzarbeitergeld angerechnet. Dies gilt in systemrelevanten Branchen für Minijobs sowie für Nebenbeschäftigungen bis zur Erreichung des ursprünglichen Einkommens aus der Hauptbeschäftigung (vor Kurzarbeit).
Detaillierte Informationen finden Sie unter: https://www.arbeitsagentur.de/m/corona-kurzarbeit/
Steuern
Um die Liquidität bei Unternehmen zu verbessern, können Steuerzahlungen gestundet sowie Vorauszahlungen der Gewerbesteuer auf null gesetzt werden.
Auf die üblichen Stundungszinsen in Höhe von 0,5 Prozent pro Monat wird bis zum 31. Dezember 2020 verzichtet, solange der Schuldner einer fälligen Steuerzahlung unmittelbar von den Auswirkungen des Coronavirus betroffen ist. Ansprechpartner ist Ihr zuständiges Finanzamt.

Weitere Informationen zu den bestehenden Möglichkeiten bietet das Bundesministerium der Finanzen:
https://www.bundesfinanzministerium.de/Web/DE/Home/home.html


Sozialversicherungsbeiträge
Unternehmen, die aufgrund der Corona-Krise unter extremen Einnahmeausfällen leiden, können bei den zuständigen Krankenkassen eine zinsfreie Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen beantragen. Voraussetzung dafür ist aber, dass vorrangig bereits die anderen Unterstützungsmöglichkeiten vergeblich versucht wurden (Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld, Fördermitteln und/oder Krediten) und die glaubhafte Erklärung, dass der Arbeitgeber einen erheblichen finanziellen Schaden durch die Corona-Pandemie erlitten hat.

Informationen zu den Möglichkeiten und zum Verfahren bietet der GKV Spitzenverband: https://www.gkv-spitzenverband.de/
Während die oben genannten Soforthilfen die wirtschaftliche Existenz der Unternehmen sichern sollen, können Einkommensausfälle bei Kleinunternehmern und Soloselbstständigen auch zu einer Gefährdung der privaten wirtschaftlichen Existenz führen.
Da diese Personengruppen in aller Regel nicht über eine Arbeitslosenversicherung verfügen, wurde der Zugang zu Leistungen nach dem SGB II (Grundsicherung) vereinfacht. Wenn das Unternehmen jedenfalls unabhängig von den Einflüssen der Corona-Krise als tragfähig anzusehen ist, muss der Unternehmer auch nicht für Vermittlungsvorschläge in den Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Damit können Lebensunterhalt und Unterkunft in der Krise trotz Verdienstausfalls gesichert werden.

Weitere Informationen zur Corona-Grundsicherung bietet die Bundesagentur für Arbeit:
https://www.arbeitsagentur.de/
WELCHE HILFEN GIBT ES?

Weitere Links zu allen wichtigen Informationen und Unterstützungsleistungen:

Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie: https://www.stmwi.bayern.de/coronavirus/

Regierung von Oberbayern: https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/

Handwerkskammer München: https://www.hwk-muenchen.de/artikel/coronavirus-informationen-und-hinweise-74,0,9837.html

IHK München: https://www.ihk-muenchen.de/de/

Bundesverband Mittelständische Wirtschaft (BVMW): www.bvmw.de/muenchen/
Coronahilfe JETZT!: https://www.bvmw.de/coronahilfe-jetzt/

Bayerische Architektenkammer: https://www.byak.de/

Bayerische Ingenieurkammer: https://www.bayika.de/

0.1 Stabsstelle: Wirtschaftsförderung und Klimaschutz

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