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Unterstützung für Unternehmen während der Corona-Krise

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Nachfolgend haben wir die wichtigsten Informationen für Unternehmen und Selbständige im
Zusammenhang mit dem Corona-Virus zusammengestellt. In der FAQ-Liste unten finden Sie nach Themen sortiert einen Überblick über Ansprechpartner und die bisher bekannten Maßnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen aufgrund des Corona-Virus.
Wir werden diese Informationen laufend aktualisieren und an die neuen Entwicklungen anpassen.
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28.07.2020

Auswertung der Befragung der Bürger*innen zum Digitalen Schaufenster

  • Zu Frage 1: Wie informieren Sie sich derzeit über aktuelle Produkte, Dienstleistungen und Aktionen in Markt Schwaben?
Zeitung 62,41 %
Internetseite der Gemeinde 27,01 %
Markt Schwaben APP 49,27 %
Suchmaschine 37,96 %
Gar nicht 10,22 %
  • Zu Frage 2: Würden Sie ein digitales Schaufenster als Informationsquelle bei der Suche nach Produkten, Dienstleistungen sowie aktuellen Aktionen nutzen?
Ja 61,54 %
Vielleicht 30,04 %
Nein   8,42 %
  • Zu Frage 3: Welche Informationen rund um das Angebot in Markt Schwaben halten Sie für wichtig?
Aktuelle Produktangebote der Händler 70,11%
Aktuelle Dienstleistungsangebote 73,06 %
Handwerkerportal 66,05 %
Gastronomieführer 61,25 %
Wochenspeisekarten unserer Gastronomie 56,09 %
Stellenmarkt, Jobangebote 35,06 %
Veranstaltungskalender und News 84,50 %
News vom Stadtmarketing 29,15 %
  • Unter dem Punkt "Sonstige" wünschten sich die Teilnehmer noch folgende Informationen:
Aktuelle Öffnungszeiten der Gemeinde
Angebote für spezielle Personengruppen z. B. für Senioren oder junge Familien
Branchenverzeichnis und Immobilienangebote
Bücherei News
Hinweise auf Baustellen und andere Einschränkungen
Informationen über kleine Geschäfte und Start-Up's
Informationen aus den Vereinen
Kinderbetreuungsangebote, soziale Dienstleistungsangebote
Produktfotos
Sport- und/oder Vereinskalender
Top-Aktuelle-Informationen im Markt Geschehen, wie Einkaufstipp der Woche, Tipp der Woche rund um das Kalenderjahr etc.
Ärzte und Apotheken sowie Gesundheits- und Fitnessangebote
Öffnungszeiten der Händler
Kirchennews
  • Zu Frage 4: Würden Sie einen zukünftigen Online Marktplatz mit folgenden Funktionen nutzen?
Click and Collect Funktion (Reservierungs- und Abholfunktion)
Ja 50,74 %
Nein 14,44 %

Online Shopping Funktion mit Abhol- und Lieferservice
Ja 65,56 %
Nein 22,96 %
  • Zu Frage 5: Sollte das Digitale Schaufenster Ihrer Meinung nach, an einem zentralen Punkt, mittels einer interaktiven Schautafel für jeden sichtbar gemacht werden?
Ja 69,12 %
Nein 30,88 %
 
Vielen Dank an dieser Stelle nochmals für Ihre Beteiligung!
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21.07.2020

Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen

Die Überbrückungshilfe ist ein branchenübergreifendes Bundesprogramm mit einer Laufzeit von drei Monaten (Juni bis August 2020) und einem Programmvolumen von maximal 24,6 Milliarden Euro.
Details zu:
"Wer ist antragsberechtigt?"
"Wo und wie lange kann man Anträge stellen?"
"Wie läuft das zweistufige Verfahren ab?"
"Welche Kosten werden übernommen?"
etc. erfahren Sie hier.

03.06.2020:

Erleichterungen für Sport ab dem 08.06.2020

Es erfolgen weitere Erleichterungen im Bereich des Sports, soweit erforderliche Abstandsregelungen und Schutz-/Hygienekonzepte eingehalten werden:
  • Der Betrieb von Freibädern und von Außenanlagen von Badeanstalten (inkl. Außenbereich von Schwimmbädern, Kureinrichtungen, Hotels usw.) kann wiederaufgenommen werden.
  • Die Einschränkung des Trainingsbetriebs auf den Begriff „Individualsportarten“ in der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (§ 9 Abs. 1 Satz 2 der 4. BayIfSMV vom 5. Mai 2020) entfällt ersatzlos.
  • Das Training von Rehabilitationssportgruppen und der Trainingsbetrieb für National- bis einschließlich Landeskaderathleten sogenannter nichtolympischer Sportarten wird in Sportstätten wieder erlaubt.
  • Der Outdoor-Trainingsbetrieb ist in Gruppen von bis zu 20 Personen zulässig.
  • Indoorsportstätten können den Betrieb wiederaufnehmen.
  • Der Wettkampfbetrieb für kontaktlos ausführbare Sportarten im Freien ist wieder zulässig.
  • Tanzschulen für kontaktlosen Tanz und Paartanz mit einem festen Tanzpartner  können wieder öffnen.
  • Fitnessstudios können wieder öffnen.
Informationen zum Rahmenhygieneschutzkonzept Sport finden Sie hier Link Rahmenhygieneschutzkonzept
oder unter Wissenwertes und News rund um Corona auf dieser Seite

(Quelle: Pressemitteilung der Bayerischen Staatsregierung vom 26. Mai 2020)

26.05.2020:

Wiedereröffnung der Hotellerie nach Corona

Am 30. Mai 2020 dürfen - unter Auflagen - unsere Hotels in Bayern wieder öffnen. Welche Maßnahmen Sie als Hotelier ergreifen müssen, um die Vorgaben für die Hygiene zu erfüllen, finden Sie unter Aktuelle News und Wissenswertes auf dieser Seite.

14.05.2020:

Wiedereröffnung der Gastronomie nach Corona

Die Gastronomie geht wieder an den Start. Am 18. Mai 2020 darf - unter Auflagen - die Außengastronomie öffnen, eine Woche später sind die Speiselokale dran.
Die IHK München hat detailliert zusammengestellt, was dringend zu beachten ist.
Alle Informationen diesbezüglich finden Sie unter folgendem Link >

06.05.2020:

Pressemitteilung

Informationen zu den schrittweisen Erleichterungen bei den beschlossenen Maßnahmen vom 05.05.2020. 
Detaillierte Informationen finden Sie unter Aktuelle News und Wissenswertes.

04.05.2020:

Dritte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmeverordnung

Unter Aktuelle News und Wissenswertes finden Sie alle Informationen zu den geltenden Ausgangsbeschränkungen bis einschließlich 10.05.2020. Details zu Veranstaltungen, Gottesdienste, Betriebsuntersagungen, Hochschulen etc. geben hier Auskunft.

01.05.2020:

Informationen zu erlaubten Gewerben

Unter Aktuelle News und Wissenswertes zu Corona finden Sie die aktuelle FAQ Liste zum erlaubten Gewerbe ab 04.05.2020


Falls Sie weitere Fragen haben oder Unterstützung benötigen, können Sie sich gerne an unsere Wirtschaftsförderin Frau Lanzinger unter Telefonnummer 08121 / 418 - 198 oder E-Mail an: melanie.lanzinger@markt-schwaben.de wenden.

FAQ-LISTE AKTUELLER THEMEN:

Nach der Bayerischen Staatsregierung hat auch die Bundesregierung ein Soforthilfeprogramm für Betriebe und Freiberufler aufgelegt. Die Verzahnung der beiden Programme ermöglicht höhere Zahlungen für alle abgedeckten Betriebsgrößen.

Information:
Wir bitten Sie um Geduld. Unsere Bewilligungsstellen arbeiten mit Hochdruck rund um die Uhr. Aufgrund der sehr hohen Anzahl an eingehenden Anträgen kann es jedoch zu Verzögerungen kommen. Hierfür bitten wir Sie um Verständnis.
Wir können Ihnen aber versichern: Jeder eingegangene Antrag wird so rasch wie möglich bearbeitet.

Definition zum Liquiditätsengpass:
Ein Liquiditätsengpass liegt vor, wenn infolge der Corona-Pandemie die fortlaufenden Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb voraussichtlich nicht ausreichen, um die Verbindlichkeiten in den auf die Antragstellung folgenden drei Monaten aus dem fortlaufenden erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand (bspw. gewerbliche Mieten, Pachten, Leasingraten) zu zahlen. Private liquide Mittel müssen nicht (mehr) zur Deckung des Liquiditätsengpasses eingesetzt werden.

Bitte stellen Sie Ihren Antrag auf Soforthilfe nur hier. Falls Sie schon einen Antrag gestellt haben (unabhängig davon, ob Sie schon einen Bescheid oder eine Auszahlung erhalten haben), kreuzen Sie dies bitte im elektronischen Antragsformular an.

Höhe der Soforthilfe:
Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Erwerbstätigen und beträgt:
bis zu 5 Erwerbstätige 9.000 Euro,
bis zu 10 Erwerbstätige 15.000 Euro,
bis zu 50 Erwerbstätige 30.000 Euro,
bis zu 250 Erwerbstätige 50.000 Euro.
Obergrenze für die Höhe der Finanzhilfe ist der Betrag des durch die Corona-Krise verursachten Liquiditätsengpasses.

Zur Umrechnung von Teilzeitkräften und 450 Euro-Jobs in Vollzeitäquivalente:
Mitarbeiter bis 20 Stunden = Faktor 0,5
Mitarbeiter bis 30 Stunden = Faktor 0,75
Mitarbeiter über 30 Stunden = Faktor 1
Mitarbeiter auf 450 Euro-Basis = Faktor 0,3

Antragsberechtigte:
Anträge können von Unternehmen und selbstständigen Angehörigen der Freien Berufe (bis zu 250 Erwerbstätige) gestellt werden, die eine Betriebs- bzw. Arbeitsstätte in Bayern haben.

Für Antragsteller mit bis zu 10 Beschäftigten gilt:
Antragsberechtigt sind Soloselbständige, Angehörige der Freien Berufe und Unternehmen (bis zu 10 Beschäftigten: einschließlich Unternehmen mit landwirtschaftlicher Urproduktion), die
a) wirtschaftlich und damit dauerhaft am Markt als Unternehmen oder im Haupterwerb als Freiberufler oder Selbständige tätig sind, und in beiden Fällen
b) ihre Tätigkeit von einer inländischen Betriebsstätte oder einem inländischen Sitz der Geschäftsführung aus ausführen
und
c) bei einem deutschen Finanzamt angemeldet sind.

Unerheblich ist, ob der Antragsberechtigte ganz oder teilweise steuerbefreit ist. Personenvereinigungen und Körperschaften werden als eine Einheit betrachtet. Öffentliche Unternehmen sind von der Förderung ausgeschlossen. Sollte es sich um ein verbundenes Unternehmen handeln, ist hinsichtlich des Liquiditätsengpasses auf das Gesamtunternehmen abzustellen. Liquiditätsengpass bedeutet, dass der Antragsteller durch die Corona Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten ist, die seine Existenz bedrohen, weil die fortlaufenden Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb voraussichtlich nicht ausreichen, um die Verbindlichkeiten in den auf die Antragstellung folgenden drei Monaten aus dem fortlaufenden erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand (bspw. gewerbliche Mieten, Pachten, Leasingraten) zu zahlen.

Vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass der Antragssteller versichert, alle Angaben im Antragsformular nach bestem Wissen und Gewissen und wahrheitsgetreu gemacht hat.

Antragstellung
Hier können Sie ab sofort Ihren Antrag für die Soforthilfe-Programme des Bundes bzw. des Freistaates Bayern ausschließlich online einreichen.
Bitte stellen Sie den Antrag nur einmal. Nach der Eingabe der Anzahl Ihrer Beschäftigten erkennt und entscheidet das Programm, ob bei Ihnen das bayerische oder bundesdeutsche Soforthilfe-Programm zur Anwendung kommt. Es erscheint automatisch das für Sie einschlägige Antragsformular. Unter Nr. 5 des Antragsformulars ist die Höhe des Liquiditätsengpasses konkret zu beziffern. Anträge mit Angaben wie z. B. „noch nicht absehbar“ können nicht bearbeitet und somit nicht berücksichtigt werden.

Anträge, die Sie per PDF oder per Post an die Bewilligungsbehörden senden, können ab sofort nicht mehr bearbeitet werden.

Nach der erfolgreichen Antragsstellung erhalten Sie eine automatische Eingangsbestätigung an die angegebene E-Mail-Adresse.
Wir bitten Sie um Verständnis, dass aufgrund der hohen Anzahl an eingehenden Anträgen keine Rückfragen zum Bearbeitungsstand des Antrags beantwortet werden können.

Ihr Antrag wird schnellstmöglich von der örtlich zuständigen Bewilligungsbehörde bearbeitet und die Soforthilfe wird unmittelbar auf das Konto des Antragstellers überwiesen. Örtlich zuständig ist die Bewilligungsbehörde, in deren Bezirk die Betriebstätte bzw. Arbeitsstätte des Antragstellers liegt.

Die zuständige Bewilligungsbehörde für Markt Schwaben ist:
Regierung von Oberbayern
Maximilianstraße 39
80538 München
Tel.: 089-2176-0
E-Mail: soforthilfe_corona@reg-ob.bayern.de
Internet: www.regierung.oberbayern.bayern.de

Bitte dringend beachten:
Zuständige Bewilligungs- und Vollzugsbehörden-Anträge können ausschließlich online gestellt werden.
Wir bitten Sie, keine Anträge mehr per PDF oder per Post an die Bewilligungsbehörden zu senden, da diese ab sofort nicht mehr bearbeitet werden.

Hier finden Sie das Antragsformular auf Soforthilfe: https://www.soforthilfe-corona.bayern/
Betroffenen Unternehmen stehen für die Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus die Darlehensprodukte der LfA Förderbank Bayern, die Darlehensprodukte der KfW sowie verschiedene Bürgschaftsprogramme zur Verfügung. Der Freistaat Bayern stellt mit einer Erhöhung der Rückbürgschaften sicher, dass die LfA Förderbank Bayern zusätzliche Risiken übernehmen kann.

Ziel der Finanzierungshilfen:
Primäres Ziel ist die Bereitstellung zusätzlicher Liquidität, die es den Unternehmen ermöglicht, die schwierige Zeit zu überbrücken und sich zu stabilisieren.

Finanzierungsvoraussetzung:
Voraussetzung für die Unterstützung der Unternehmen ist ein grundsätzlich tragfähiges Geschäftsmodell und die Bereitschaft der Hausbanken, die nachfolgenden Angebote in die Gesamtfinanzierung einzubinden.

Ihr Weg zu den Finanzierungshilfen:
Erster Ansprechpartner für die finanziellen Unterstützungsangebote der LfA Förderbank Bayern, der KfW sowie der Bürgschaftsbank Bayern GmbH (BBB) ist grundsätzlich Ihre Hausbank – sie berät und beantragt die finanziellen Hilfen bei LfA und BBB. Bitte sprechen Sie daher zuerst mit Ihrer Hausbank.


Darlehensprogramme:
Mit den Darlehensprogrammen der LfA Förderbank Bayern, insbesondere dem Universalkredit der LfA, können u. a. der allgemeine Betriebsmittelbedarf oder die Umschuldung kurzfristiger Verbindlichkeiten finanziert werden. Die Darlehensprogramme können mit Haftungsfreistellungen kombiniert werden, die die Hausbanken von Ausfallrisiken entlasten und so die Kreditvergabe erleichtern. Tilgungsfreijahre sind möglich.

Fragen zu den Darlehensprogrammen der LfA beantworten Mitarbeiter der Task Force der LfA Förderbank Bayern unter der Telefonnummer 089 2124-1000.
Alle wichtigen Informationen finden Sie darüber hinaus auch unter:
https://lfa.de/website/de/aktuelles/_informationen/Coronavirus/index.php

Auch die KfW hat die bestehenden Programme ausgeweitet, um den Zugang der Unternehmen zu günstigen Krediten zu erleichtern und die Instrumente für mehr Unternehmen verfügbar zu machen. Insbesondere wurden die Bedingungen für den KfW-Unternehmerkredit, den ERP-Gründerkredit – Universell sowie den KfW Kredit für Wachstum angepasst.
Nähere Informationen zu den Programmen der KfW finden Sie unter:
https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html
oder unter der kostenfreien Servicenummer 0800 539-9001.

100% Haftungsübernahme durch die KFW

100% Haftungsübernahme durch die KFW kommt jetzt doch. Vor gerade mal 5 Tage war diese Möglichkeit noch unvorstellbar. Die Kritik seitens der Wirtschaft und den Verbänden wie dem BVMW haben gewirkt.

Die Europäische Kommission erlaubt nun den EU-Mitgliedsländern, auch eine hundertprozentige Staatshaftung für Notkredite an kleinere Firmen zu übernehmen. Die Ausnahmeregel wegen der Corona-Krise gelte bis zu einem Wert von 800.000 Euro, zitiert die FAZ eine Mitteilung der Europäischen Kommission. Damit haben die Hausbanken kein Risiko mehr und für die Firmen, die diese KFW Kredite wegen der Corona-Krise in Anspruch nehmen wollen bzw. müssen, sollte es nun hoffentlich schneller und deutlich unbürokratischer werden. Jetzt muss die Bundesregierung dies „nur“ noch umsetzen!


Bürgschaftsprogramme:
Bei nicht ausreichenden Sicherheiten können Darlehen der Banken verbürgt werden:
•    Bürgschaften der Bürgschaftsbank Bayern GmbH (BBB): Die BBB übernimmt Bürgschaften für Kredite von kleinen und mittleren Unternehmen in Bayern, die den Branchen Handel, Handwerk, Hotel- und Gaststättengewerbe sowie Garten- und/oder Landschaftsbau zuzuordnen sind. Die Bürgschaftsobergrenze beträgt 2,5 Millionen Euro. Die maximale Bürgschaftsquote für Betriebsmittelfinanzierungen beträgt 80 Prozent.
Weitere Auskünfte erteilt die Bürgschaftsbank Bayern GmbH unter der Telefonnummer 089 545857-0.

•    Bürgschaften der LfA Förderbank Bayern: Die LfA übernimmt Ausfallbürgschaften für Kredite an mittelständische Unternehmen sowie Freiberufler. Verbürgt werden Investitions-, Betriebsmittel- und Avalkredite, die wegen mangelnder bankmäßiger Sicherheiten ansonsten nicht gewährt werden könnten. Der Bürgschaftsbetrag ist bis zu 30 Millionen Euro möglich. Darüber hinaus können auch Staatsbürgschaften übernommen werden. Für Handwerk, Handel, Hotel- und Gaststättengewerbe sowie Garten- und/oder Landschaftsbau steht das Bürgschaftsangebot der Bürgschaftsbank Bayern GmbH (s. o.) zur Verfügung.
Weitere Auskünfte erteilt die Förderberatung der LfA Förderbank Bayern unter der Telefonnummer 089 2124-1000.


Schutzschirm zur Krisenunterstützung
Das Förderinstrumentarium der LfA Förderbank Bayern wurde deutlich ausgeweitet:

•    LfA-Bürgschaften
Der maximale Bürgschaftssatz für Betriebsmittel-, Rettungs- und Umstrukturierungsbürgschaften sowie Konsolidierungsdarlehen wurde von ursprünglich 50 Prozent auf 90 Prozent angehoben.
Zudem genügt es als Voraussetzung für eine Betriebsmittelbürgschaft, dass ein mittelständisches Unternehmen aktuelle Liquiditätsprobleme hat (bislang konnten Betriebsmittelkredite nur in besonderen Fällen z. B. bei erhöhtem Betriebsmittelbedarf im Zusammenhang mit Konsolidierungen verbürgt werden).

•    Universalkredit mit Haftungsfreistellung
Der Haftungsfreistellungssatz beim Universalkredit wurde von 60 Prozent auf 80 Prozent angehoben.
Zudem werden die Haftungsfreistellungen beim Universalkredit für größere Unternehmen mit bis zu 500 Millionen Euro Konzernumsatz (bisher können nur kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler eine Haftungsfreistellung erhalten) sowie für haftungsfreizustellende Darlehensbeträge bis zu 4 Millionen Euro (bisher bis zu 2 Millionen Euro) geöffnet.

•    Akutkredit
Auf die Erstellung eines Konsolidierungskonzepts wird verzichtet, unabhängig von der Höhe des beantragten Akutkredits, sofern die Hausbank bestätigt, dass akute Liquiditätsschwierigkeiten infolge der Corona-Auswirkungen und damit ein akzeptierbarer Konsolidierungsanlass vorliegen und sie die eingeleiteten bzw. geplanten Konsolidierungsmaßnahmen mitträgt.

•    Ausweitung des vereinfachten Verfahrens für alle Haftungsfreistellungen sowie neu auch für Bürgschaften
Um die Antragsprozesse bei den Haftungsfreistellungen und LfA-Bürgschaften zu beschleunigen und diese damit für Unternehmen und Freiberufler schneller zugänglich zu machen, wird bis auf Weiteres der Schwellenwert, bis zu dem ein vereinfachtes Verfahren der Risikoprüfung angewendet wird, von derzeit 250.000 Euro auf 500.000 Euro angehoben. Dadurch müssen für diese Fälle weniger Unterlagen eingereicht werden, z. B. wird auf die Bilanzeinreichung sowie die Anlagen persönliche und wirtschaftliche Verhältnisse verzichtet.

Alle relevanten Informationen zu den finanziellen Unterstützungsangeboten sehen Sie tagesaktuell unter: https://www.stmwi.bayern.de/coronavirus/
Wird in Folge des Coronavirus eine vorübergehende Reduzierung der üblichen Arbeitszeiten notwendig, können betroffene Betriebe bei ihrer zuständigen Agentur für Arbeit Kurzarbeitergeld beantragen.

Wie von Bayern gefordert, wurden zur Bewältigung der Corona-Krise erweiterte Kurzarbeitsregelungen umgesetzt.
Im Einzelnen gibt es folgende Erleichterungen:
•    Das Erfordernis, dass mindestens ein Drittel der Belegschaft vom Arbeitsausfall betroffen ist, wird auf eine Schwelle von 10 Prozent abgesenkt.
•    Die Sozialversicherungsbeiträge werden vollständig von der Bundesagentur für Arbeit übernommen.
•    Auf den Aufbau negativer Arbeitszeitsalden wird teilweise oder vollständig verzichtet.
•    Auch Leiharbeitnehmer können Kurzarbeitergeld beziehen.
•    Wie bereits am 29. Januar 2020 von der Bundesregierung beschlossen, soll im gleichen Zug eine Verlängerung des Kurzarbeitergeldbezugs von 12 auf 24 Monate ermöglicht werden.

Diese erweiterten Regelungen gelten rückwirkend zum 1. März 2020. Informationen zum Kurzarbeitergeld sowie Ihre zuständige Arbeitsagentur finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit.

Koalition vereinbart höheres Kurzarbeitergeld

Die Spitzen von Union und SPD haben sich auf eine Erhöhung des Kurzarbeitergeldes geeinigt. Nun soll es für diejenigen, die ihre Arbeitszeit um mindestens 50% reduziert haben, ab dem vierten Monat auf 70% (77% für Eltern) und ab dem siebten Monat auf 80% (87% für Eltern) erhöht werden. Das soll längstens bis Jahresende gelten.

Hinzuverdienst:
Wird während des Bezugs von Kurzarbeitergeld eine Nebenbeschäftigung in einem systemrelevanten Bereich aufgenommen, so wird das Nebeneinkommen in der Zeit vom 1. April 2020 bis 31. Oktober 2020 nicht auf das Kurzarbeitergeld angerechnet. Dies gilt in systemrelevanten Branchen für Minijobs sowie für Nebenbeschäftigungen bis zur Erreichung des ursprünglichen Einkommens aus der Hauptbeschäftigung (vor Kurzarbeit).
Detaillierte Informationen finden Sie unter: https://www.arbeitsagentur.de/m/corona-kurzarbeit/
Steuern
Um die Liquidität bei Unternehmen zu verbessern, können Steuerzahlungen gestundet sowie Vorauszahlungen der Gewerbesteuer auf null gesetzt werden.
Auf die üblichen Stundungszinsen in Höhe von 0,5 Prozent pro Monat wird bis zum 31. Dezember 2020 verzichtet, solange der Schuldner einer fälligen Steuerzahlung unmittelbar von den Auswirkungen des Coronavirus betroffen ist. Ansprechpartner ist Ihr zuständiges Finanzamt.

Weitere Informationen zu den bestehenden Möglichkeiten bietet das Bundesministerium der Finanzen:
https://www.bundesfinanzministerium.de/Web/DE/Home/home.html


Sozialversicherungsbeiträge
Unternehmen, die aufgrund der Corona-Krise unter extremen Einnahmeausfällen leiden, können bei den zuständigen Krankenkassen eine zinsfreie Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen beantragen. Voraussetzung dafür ist aber, dass vorrangig bereits die anderen Unterstützungsmöglichkeiten vergeblich versucht wurden (Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld, Fördermitteln und/oder Krediten) und die glaubhafte Erklärung, dass der Arbeitgeber einen erheblichen finanziellen Schaden durch die Corona-Pandemie erlitten hat.

Informationen zu den Möglichkeiten und zum Verfahren bietet der GKV Spitzenverband: https://www.gkv-spitzenverband.de/
Während die oben genannten Soforthilfen die wirtschaftliche Existenz der Unternehmen sichern sollen, können Einkommensausfälle bei Kleinunternehmern und Soloselbstständigen auch zu einer Gefährdung der privaten wirtschaftlichen Existenz führen.
Da diese Personengruppen in aller Regel nicht über eine Arbeitslosenversicherung verfügen, wurde der Zugang zu Leistungen nach dem SGB II (Grundsicherung) vereinfacht. Wenn das Unternehmen jedenfalls unabhängig von den Einflüssen der Corona-Krise als tragfähig anzusehen ist, muss der Unternehmer auch nicht für Vermittlungsvorschläge in den Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Damit können Lebensunterhalt und Unterkunft in der Krise trotz Verdienstausfalls gesichert werden.

Weitere Informationen zur Corona-Grundsicherung bietet die Bundesagentur für Arbeit:
https://www.arbeitsagentur.de/
WELCHE HILFEN GIBT ES?

Weitere Links zu allen wichtigen Informationen und Unterstützungsleistungen:

Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie: https://www.stmwi.bayern.de/coronavirus/

Regierung von Oberbayern: https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/

Handwerkskammer München: https://www.hwk-muenchen.de/artikel/coronavirus-informationen-und-hinweise-74,0,9837.html

IHK München: https://www.ihk-muenchen.de/de/

Bundesverband Mittelständische Wirtschaft (BVMW): www.bvmw.de/muenchen/

Bayerische Architektenkammer: https://www.byak.de/

Bayerische Ingenieurkammer: https://www.bayika.de/
Frau
Melanie Lanzinger
Stabsstelle Wirtschaftsförderung und Klimaschutz
Telefon:
08121 418-198
Fax:
08121 418-798
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