Lichterkette mit zwei schwach leuchtenden Birnen vor einem dunklen Wolkenhimmel

Vorsorgemaßnahmen für Stromausfall & Blackout

Sind Sie sich bewusst, wie abhängig wir von Strom sind? Was passiert, wenn der Strom länger ausfällt?

Hier finden Sie Tipps, wie Sie die Auswirkungen eines Stromausfalls auf sich und Ihr Umfeld mildern können.

W I C H T I G : Ruhe bewahren und überlegt handeln!!! Vielen Dank für Ihre Mithilfe im Ernstfall!

Beachten Sie auch die Energiespartipps am Ende dieser Seite Gelber Pfeil nach unten zeigend
    

Stromausfall - und dann?

Sie wohnen in Markt Schwaben und haben einen Stromausfall? Wenn Sie schon den Sicherungskasten geprüft haben und auch bei den Nachbarn der Strom weg ist, deutet vieles auf einen lokalen Stromausfall hin.

Zunächst sollten Sie überprüfen, welche Auswirkungen der Stromausfall hat. Sind nur Sie und Ihre Wohnung betroffen oder reicht der Umfang des Ausfalls bis in Ihre Umgebung? Dazu können Sie beispielsweise bei Ihren Nachbarn nachfragen oder es wird bei einem Blick in Ihre Straße schon ersichtlich.

Gerade wenn nachts der Strom ausfällt und plötzlich alle Lichter ausgehen, kann dies eine unangenehme Situation sein und vielleicht auch ein ungutes oder beängstigendes Gefühl in Ihnen auslösen. Sehr wichtig hierbei ist - Ruhe bewahren und überlegt handeln!

Weitere Informationen finden Sie unter:

Tipps & Tricks des Landratsamtes Ebersberg
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Vorsorgen für den Stromausfall des BBK [Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe]


BLACKOUT - langandauernder Stromausfall

Ein Blackout ist ein länger andauernder Strom-, Infrastruktur- und Versorgungsausfall. Regionale Ausfälle können häufig nach Stunden behoben werden, überregionale Ausfälle erst nach einigen Tagen.

Davon zu unterscheiden sind kurzzeitige technische Störungen (10 – 15 Minuten) in der Stromversorgung.

Je nach Dauer des Blackouts sind die Auswirkungen unterschiedlich. Bei einer Dauer von bis zu 60 Minuten sind Einschränkungen in der öffentlichen Telekommunikation und der Zusammenbruch der Mobilfunknetze zu erwarten. Bei einer Dauer von bis zu acht Stunden droht der Totalausfall der Kommunikation. Die Trinkwasserversorgung kann in einem solchen Fall über Notstromaggregate an den Brunnenpumpen aufrechterhalten werden.  Bei einer Dauer von bis zu 72 Stunden wird mit dem Ausfall der privaten Kraftstoffversorgung und mit Engpässen bei Trinkwasser und Lebensmitteln gerechnet. Bei einem noch länger anhaltenden Blackout potenzieren sich die Versorgungsengpässe.

Wie erkenne ich einen Blackout?

  • Ist die Stromversorgung nur in meinem Haus oder auch in meiner Umgebung (Nachbarschaft, Straßenlaternen) unterbrochen?
  • Funktionieren Telefon, Radio und Internet noch?

Grafik zu Folgen eines Stromausfalls

    

Erste Maßnahmen

Nachdem Sie das Ausmaß des Blackouts überprüft haben und gegebenenfalls diesen auch gemeldet haben, gibt es nun einige Dinge, die Sie beachten können. Zunächst einmal sollten Sie alle Geräte ausschalten, die zu Beginn des Stromausfalls gelaufen sind. Dadurch schützen Sie Ihre Geräte. Vor allem sollten Sie Geräte wie den Herd oder das Bügeleisen ausschalten. Vergessen Sie diese nämlich, nachdem der Strom wieder da ist, kann es zu gefährlichen Folgen kommen.

Auch sollte die Kühlung nicht unterbrochen werden, da man nie wissen kann, wie lange der Strom weg bleibt. Halten Sie dazu den Kühlschrank und die Kühltruhe geschlossen, damit keine Kälte entweichen kann und die Lebensmittel länger gut bleiben.

Sie können für den Stromausfall vorsorgen

Checkliste

Warnsysteme für die Bevölkerung

Informationen und Warnungen werden über das Mobile Warnsystem „MoWaS“ von öffentlicher Stelle an verschiedene Apps (z. B. NINA) versendet. Flächendeckende Sirenenwarnsysteme arbeiten mit unterschiedlichen Signaltönen für unterschiedliche Gefahrenlagen.

Wie bekomme ich aktuelle Infos?

  • Radio (batterie- oder solarbetrieben)
  • Autoradio
  • ggf. (mobile) Lautsprecherdurchsagen
  • ggf. aktuelle Handzettel / Flyer


Weitere Informationsquellen
    

Tipps & Tricks des Landratsamtes Ebersberg

Vorsorgen für den Stromausfall des BBK [Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe]

Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen [BBK]

Kontakt & Hilfe

   
Anfragen an das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

Telefon: 0228 99 550-3670
E-Mail: info(at)bbk.bund.de

Hier finden Sie kostenfreie Beratung und Hilfe zu Themen der Notfallvorsorge und Selbstschutz/Selbsthilfe.

Servicezeiten für telefonische Anfragen:
Mo - Fr / 9:00 - 15:00 Uhr

Landratsamt Ebersberg

Vorsorge Blackout

Eichthalstraße 5
85560 Ebersberg

Telefon:  08092 823 0 
E-Mail: poststelle(at)lra-ebe.de


stilisierte leuchtende Glühbirne Energiespartipps für den Alltag:

Stromsparen beim Licht

Wann immer es möglich ist, sollten Sie natürlich Tageslicht in Ihr Zuhause lassen und kein elektrisches Licht einschalten. Für mehr Privatsphäre können Sie helle, lose gewebte Vorhänge vor die Fenster hängen, durch die trotzdem Tageslicht hereinfällt. Dekorieren Sie Ihre Innenräume zusätzlich mit hellen Gegenständen und Farben, die das Tageslicht reflektieren. Denn dunkle Farben verschwenden die Energie: Sie geben nur 15% des Lichts wieder zurück.
Sie können ab sofort bis zu 90% Strom sparen, wenn Sie alle Ihre alten Glüh-, Halogen-, Leuchtstoff- und auch Energiesparlampen durch LED-Lampen ersetzen. LEDs halten länger und sind sehr energieeffizient. Die Umrüstung ist vor allem bei denjenigen Leuchten wichtig, die besonders oft einge­schaltet sind.
Sowohl für die Innen-, als auch Außenbeleuchtung bieten Bewegungsmelder Komfort: Sie schalten das Licht ein und aus, sobald jemand den Raum betritt oder verlässt. Jedoch haben auch Bewegungsmelder einen Eigenverbrauch. Dieser liegt je nach Alter des Bewegungsmelders bei etwa 5 bis 20 kWh pro Jahr. Es macht also auf jeden Fall Sinn darüber nachzudenken, ob ein Bewegungsmelder überhaupt sein muss.
Es wird viel darüber diskutiert, ob häufiges An- und Ausschalten des Lichts gut oder schlecht ist. Deshalb gut zu wissen: Der zusätzliche Verbrauch, der beim Einschalten der Beleuchtung anfällt, ist deutlich geringer als der Stromverbrauch im Betrieb. Schalten Sie das Licht also jedes Mal aus, wenn Sie einen Raum verlassen. Das lohnt sich immer!
Gerade in der Vorweihnachtszeit gilt: Lichterketten und -schläuche verleihen zwar eine behagliche Atmosphäre, wirken sich aber auf die Stromrechnung aus. Je nach Leuchtmittel sind sie sogar enorme Stromfresser. Sollten Sie noch ältere Lichterketten/-schläuche in Benutzung haben, ersetzen Sie diese deshalb durch neuere, stromsparende Varianten – oder verzichten Sie an der einen oder anderen Stelle vielleicht auch ganz darauf.
Staubpartikel mindern die Leuchtkraft von Lampen und Leuchten, deshalb sollten Sie Lampenschirme und andere Leuchtmittel regelmäßig reinigen. Benutzen Sie dafür am besten ein feuchtes Tuch und reinigen Sie die Lampen und Leuchten nur, wenn diese ausgeschaltet und kalt sind.
Wahre Energiekiller sind Halogen-Deckenfluter, deren Leuchtmittel („Stablampen") manchmal auch in Wand- oder Deckenlampen zu finden sind. Bei einem durchschnittlichen Einsatz von 3 Stunden am Tag verbrauchen Sie damit über 300 kWh im Jahr. Das ist mehr als die gesamte restliche Beleuchtung, die Sie in Ihrem Zuhause nutzen!
...und vermeiden Sie den Stand-by-Betrieb. Komfortabel ist dabei die Verwendung von schaltbaren Steckerleisten oder Steckdosen. Auch der Router kann nachts abgeschaltet oder über die Einstellungen in den Flugmodus versetzt werden.
Mit erhöhtem Stromverbrauch treiben Fernseher, Rechner und Co. nämlich die Stromrechnung in die Höhe. Notebooks oder Tablets sind beispielsweise sparsamer als Desktoprechner.

Richtig und stromsparend heizen

Optimieren Sie dafür Ihre Heizungsregelung, da bei den Heizzeiten und der Vorlauftemperatur oft gespart werden kann. Achten Sie darauf, dass Ihre Heizung entlüftet und nicht durch Möbel verdeckt ist. Auch Staub und Flusen können die Wärmeabgabe mindern.
Sie können mit jedem Grad Raumtemperatur weniger ungefähr 6 Prozent Heizenergie einsparen. Deshalb sind Thermostate an Heizkörpern echte Klima- und Kontoschoner. Gleiches gilt für das Dämmen Ihrer Heizungsrohre, das Sie einfach selbst machen können. Sie sollten zudem die Bedeutung von richtigem Lüften der Wohnung nicht unterschätzen. Öffnen Sie die Fenster möglichst komplett für wenige Minuten.
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